Ponyhelden Patenschaften

Unsere Ponyhelden geniessen ein ponygerechtes Leben, sie bekommen gutes Futter aus der Region, frisches Wasser und weiches Stroh zum Schlafen. Wenn der Huf drückt oder der Rücken klemmt, sind Schmied Patrick und Tiertherapeutin Simi zur Stelle. 

Medizinische Versorgung ist so selbstverständlich wie eine jährliche Zahnpflege und natürlich brauchen auch die stärksten Ponyhelden dann und wann ein Pülverli oder Chrütli,damit sie gesund und stark bleiben.

 

Dies verursacht natürlich auch einige Kosten, wie alle Tierliebhaber wissen...

 

Damit wir weiterhin in der Lage sind, Ponys zu helfen, die vielleicht noch kein Ponyhelden Leben geniessen können und unsere Stalltür weiterhin für Notfälle offen bleibt, haben wir uns entschieden für einige von unseren Ponys Patenschaften anzubieten.

 

Wir unterscheiden zwischen den folgenden Patenschaften:

 

Rüebli Patenschaft:

25.-/Monat

Hafer Patenschaft

50.-/Monat

Heu Patenschaft

100.-/Monat

 

Die Patenschaft wird einmal jährlich auf das Ponyhelden Konto eingezahlt oder monatlich per Dauerauftrag.

Als Ponyheldenpate erhalten Sie von uns ein Zertifikat,eine Steuerbescheinigung und wir laden Sie herzlich ein, Ihr Patenpony zu besuchen.

Ausserdem werden wir jedes Jahr an der Stallweihnacht ein Patenapéro veranstalten.

 

Wie funktionierts?

 

Sie suchen sich eines unserer Patenponys aus, die Sie untenstehend finden. Auf Paten werden können Sie uns ein Mail schreiben,bitte vermerken Sie,welches Pony Sie ausgesucht haben. Wir senden Ihnen dann alle Angaben zur Patenschaft per Mail, danach werden Sie, wenn Sie möchten als Ponypate bei der Beschreibung des Ponys angezeigt.

 

Möchten Sie nicht explizit Pate für ein Pony sein, können Sie die Ponyhelden auch als Gruppe unterstützen. Senden Sie uns doch ein Mail, wir freuen uns über jede Kontaktaufnahme.

 

 

Wir danken Ihnen jetzt schon, dass Sie unsere Ponyhelden unterstützen!

Patenponys

Wendys,Wanda und Leyla

Unsere Weihnachtsprinzessinnen sind seit dem 8.12.2019 bei uns in der Ponyheldenfamilie. Als Mietschuld zurück gelassen, mussten sie ein neues Zuhause haben und sind via Stinah bei uns gelandet. 

Aktuell sind die drei noch sehr übergewichtig und müssen langsam abnehmen. Die Hufe der drei sind nicht im besten Zustand, besonders Leylas Hüfli machen noch etwas Sorgen. Wir geben alles, das die 3 herzigen Pummelchen fit und gesund werden.

 

Ajax kam vor zwei Jahren zu uns. Er wurde verkauft, da sein langjähriger Freund eingeschläfert werden musste. Am neuen Platz wurde er wild und teils unberechenbar, jedoch nicht ohne Grund. Ajax war 12 Jahre lang ein stattlicher Hengst.Er wurde, kurz nach dem er angekommen war,kastriert und neben Stuten gestellt...Das konnte nicht gut gehen und so musste Ajax so schnell wie möglich weg.

Tragischerweise lagen vor Ajax's Box nur seine Papiere, niemand war da um Adieu zu sagen. So luden wir das "Ungeheuer" in den Hänger und die Reise mit Ajax begann.

Ajax hat sich nach gut drei Jahren bei uns zu einem absolutem Schmusetier mit sehr eigenem Kopf entwickelt. Sein Arbeitseifer ist von Sprinter bis zum gemütlichen Sonntagsspaziergang stetig wechselnd. Die Hufe sind dank der guten Bearbeitung unseres Schmiedes langsam in einer Form die ein Ponyhuf haben sollte und seine Hengstmanieren hat er fast abgelegt.

Bingo oder Sebastopol's Menneke und Benjamin oder Lneifer van de Stal Berknes

Ein Aufruf der Organisation Stinah liess mich nicht in Ruhe. Ein Platz wurde gesucht für diverse Ponys,unter anderem auch für ein 7 Monate altes Hengstfohlen. Ich meldete mich kurzer Hand. Wie dringend der Fall war und was es für Auswirkungen hatte,war zu dieser Zeit nicht klar.. Stinah konnte Benjamin, wir würden sagen es war 5 vor 12 aus dem Stall herausholen, seine beiden Freunde,die eigentlich mit ihm reisen sollten,wurden tags zuvor geschlachtet. Völlig erschöpft kam Benjamin in der Schweiz an, zusammen mit Bingo. Als der Tag der Abholung kam, fuhr ich mit Achi im Gepäck zu dem Hof, auf dem die geretteten Ponys untergekommen waren. Unverhofft kommt oft- durch eine unvorgesehene Situation hatte Bingo keinen Platz mehr in Aussicht. Ich konnte nicht nein sagen und so reisten wir zu viert statt zu dritt nach Hause.

Ich wurde vorgewarnt, Bingo sei nicht unbedingt händelbar und Benjamin kämpfe sehr um wieder Lebensmut zu fassen.

Es war eine grosse Herausforderung und ich hätte nicht gedacht, dass aus dem kleinen,unscheinbaren Zwerg Benjamin und dem in der Ecke stehenden, um Abstand bettelnden Bingo zwei solche grossen Helden werden könnten.

Wenn ich zurückblicke,an die Momente zurück denke, in denen ich wirklich nicht mehr weiter wusste, sei es aus medizinischer Sicht oder aber auch von der "Pferdeverstand" Seite,war und ist es ein Geschenk, dass uns die beiden Jungs gemacht haben. 

Wir lernen durch sie, das Unmögliches, möglich gemacht werden kann.

Hier einige Fotos, für mich von unschätzbarem Wert, da die Verwandlung im täglichen Umgang nicht immer sichtbar sind...

 

Januar 2018

September 2019